Und: ruiniert elektronische Navigation unser räumliches Vorstellungsvermögen?

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1 Kommentar

  1. Interessante Folge, bei der für mich nach Hören offen bleibt, ob die Papierseekarte stellvertretend für die klassischen Verfahren der terrestrischen Navigation steht und demnach auf elektronische und digitale Unterstützung gänzlich verzichtet werden soll. Es macht Spaß, sich mit den klassischen Navigationsverfahren zu beschäftigen, obwohl sie sukzessive aus den Prüfungskatalogen, und damit auch den Ausbildungsplänen der Segelschulen und vielen Lehrbüchern, verschwinden. Wer kennt denn heute noch die Vierstrichpeilung oder weiß, wie aus Horizontalwinkeln von drei Landmarken zeichnerisch sehr einfach ein guter Standort ermittelt werden kann?

    Die Schiffsführung – beispielsweise aus sportlichen oder nostalgischen Gründen – ausschließlich mit klassischen Navigationsverfahren vorzunehmen, und auf die Möglichkeiten von GPS, Plotter und Wegpunktnavigation und dem damit verbundenen Maß an Komfort und Genauigkeit, zu verzichten, wäre allerdings grob fahrlässig und entgegen gutem Seemannsbrauch.

    Übrigens ein schönes Stichwort, dieser Seemannsbrauch. Vielleicht ein Thema für eine nächste Folge?

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