Simple Lösung für Allerweltsprobleme

Wer kennt das nicht: da hat man schön eine Ankerboje gesetzt, aber dann ist die plötzlich gar nicht mehr da, wo sie hin gehört. Das Wasser ist inzwischen um 5 Meter gefallen und deshalb ist die Leine, die die Ankerboje direkt über dem Anker halten so, viel zu lang. 

Doch damit ist jetzt Schluss.

In einer Stunde der Muße habe ich eine bereits zum globalen Patent angemeldete Lösung gefunden, tatatataaa, die adaptive Ankerboje, zukünftig in Lehrbüchern auch Micha-Marker genannt. 

Man braucht dazu zwei fest verschließbare Flaschen, eine große, eine kleine, ein Seil, das die Länge der maximalen Ankertiefe plus 1 Meter haben sollte und einen Karabinerhaken.

An die beiden Seilenden werden die beiden Flaschen befestigt, wobei die kleinere wirklich deutlich kleiner als die größere sein soll, ein Volumen-Verhältnis von 1 zu 10 ist glaube ich optimal.

Die kleinere Flasche ist jetzt unter Wasser, will nach oben und hält so die Bojenleine unter Spannung. Funktioniert einwandfrei, wir haben es getestet bei 10 Meter maximaler Ankertiefe und 4.5 Meter Tidenhub.

Ich bin ein Mensch, der generell eher zur Zurückhaltung und zur Bescheidenheit neigt. Aber in diesem Fall, das muss ich schon sagen, sehe ich mich in einer Reihe mit Kolumbus und Magellan. Von Danksagungen und Geldaufwendungen bitte ich abzusehen. Ahoi

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2 Kommentare

  1. Hochehrenwerter Magellan Nachfolger, Gratulation zum genialen Ankerbojen-Patent!

    Der Beitrag am heutigen Sonntag zur Strömungslehre ist außerordentlich kurzweilig und ich habe ihn mit allergrößtem Vergnügen gelesen, bin ein wenig neidisch nicht dabei zu sein! Mast- und Kielbruch weiterhin!

    1. Hi Astrid, lang war der Weg hier hin, aber es hat sich gelohnt. Schottland ist als Segelrevier umwerfend, nur das mit dem Baden ist schwierig, nächstes Jahr dann wieder Katamaran 😀⛵

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